Umgebung

Klicken Sie auf ein Bild, um eine größeres Ansicht zu sehen.
Klicken Sie auf «Schliessen», um wieder zurückzukehren.
Play oder Pause aktiviert/deaktiviert eine Diashow.

Die Umgebung

Blick aus dem Fenster

Nach Süden liegt  Castel Porrona (secolo XII), eine kleine Siedlung, ein borgo im mittelalterlichen Stil mit Schloss, Wirtschafts- und Wohngebäuden, noch immer bewohnt. Etwas weiter westlich über einem kleinen Tal liegt L’Addobbo, der Hof von Marcello Vegni. Marcello bewirtschaftet zusammen mit Bruder Egidio, Vater Sandro und Schwager Graziano Medaglini das umliegende Land - Weinberge (Montecucco DOC) und Olivenhaine.

Zwischen Porrona und L’Addobbo grüßt über Hügel und Täler hinweg das Städtchen Cinigiano. Im Osten unseres Hauses ist das Bergmassiv des Monte Amiata (1738 Meter) zu sehen und davor die charakteristische Silhouette von Monticello Amiata, einem Bergstädtchen, das wie eine Zipfelmütze die Spitze eines knapp 700 Meter hohen Bergkegels bedeckt. Monticello ist bekannt für seine Esskastanien.

Touren und Ausflüge

Von dichten Wäldern bedeckt (Kastanien, Eichen, Ahorn, Hainbuchen, Wildkirschen) sind auch die Hänge des Monte Amiata selbst. Der „heilige Berg“ der Toskana, ein ehemaliger Vulkan, ist mit seinen Restaurants (Pilz- und Wildschweingerichte) und seinen Grillplätzen ein beliebtes Ausflugziel. Schattige Wege und Lichtungen laden zum Wandern und Rasten ein. Am Fuß des Amiata liegen die Städte Arcidosso und Castel del Piano, beides Luftkurorte.

Im Norden liegen die Windungen eines Tals, in dem sich der Ombrone, nach dem Arno zweitgrößter Fluss der Toskana, und die Orcia vereinen. Dahinter beginnt bereits die Provinz Siena und das Anbaugebiet des berühmten Brunello di Montalcino, Das schöne Städtchen Montalcino mit seiner eindrucksvollen Fortezza (im späten Mittelalter letzte Zuflucht Sienas im Krieg gegen Florenz) ist knapp 25 Kilometer entfernt.

Zwischen der Küste und dem Monte Amiata gibt es eine Reihe von Naturparks, deren bedeutendster sicherlich der Parco Naturale della Maremma ist. Er erstreckt sich die Künste entlang zwischen Marina di Alberese und dem Fischer- und Badeort Talamone, cira 15, 20 Kilometer lang und etliche Kilometer tief. Sein Kern sind die unwegsamen Monti dell’Uccellina, auf deren Kuppen die Ruinen zahlreicher Festungstürme zu sehen sind, die im Mittelalter gegen Seeräuber, vor allem die Sarazenen, angelegt wurden. Der Naturpark lässt sich besichtigen, es gibt Tages- und Nachttouren, zu Fuß und mit Booten (mit Voranmeldung).

Einen kleinen Nahausflug wert ist auch das schön gelegene Kloster Sant’ Antimo, der Legende nach von Karl dem Großen gegründet in Einlösung eines Gelübdes, nachdem sein von der Pest befallenes Heer wieder kuriert worden war. Das etliche Jahrhunderte blühende und einflussreiche Kloster wurde nach dem Mittelalter dem Verfall überlassen und wird erst wieder seit den 1970er Jahren von einer kleinen Gruppe engagierter und (geschäfts)tüchtiger junger Mönche, darunter auch deutsche, restauriert und neu belebt.

In gleicher Richtung, aber nur sieben Kilometer entfernt und von uns gut zu sehen liegt auf einem steilen und terrassierten Hügel das Dörfchen Montenero d’Orcia, das sich dem Essen und Trinken verpflichtet hat (gute Weinkellereien des Montecucco DOC, eine exquisite Ölmühle, ein bemerkenswertes Restaurant, von Slow Food im Führer „Osteria d’Italia“ gelobt). Darüber hinaus hat Montenero einen kleinen, schattigen Park, von dem aus man einen herrlichen Rundblick ins Ombrone-/Orciatal und auf den Monte Amiata hat.